Eine Agri-PV Anlage über einer Apfelplantage in Kressbronn am Bodensee, gebaut von MR Energiesysteme, Gunzenhausen

Agri-PV-Anlage in Kressbronn am Bodensee

Erste Agri PV Anlage über einer bestehenden Apfelplantage

Anders als bei den wenigen ähnlichen Projekten bauten wir in Kressbronn am Bodensee eine PV-Anlage über einer schon vorhandenen Apfelplantage. Obwohl diese Anlage ein Pilotprojekt ist, ist sie eine voll funktionsfähige, auf Leistung und Effizienz ausgelegte Produktionsanlage. Bauherr ist der Obstbauer Herr Hubert Bernhard.

Dieses insgesamt beeindruckende AGRI-PV Projekt mit einer Bauhöhe von 4 Metern ist ein vom Land Baden-Württemberg gefördertes Forschungsprojekt. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhoferinstitut werden dabei verschiedene Fragen erforscht:

 

  1. ändert sich das Wachstum der Äpfel?
  2. ist die Anlage wirksam als Schutz vor Hagel?
  3. wirkt sie als Schutz vor Starkregen?
  4. wie bewährt sich die Anlage als Schutz vor extremer Sonne für die Bäume?

Die Einweihung fand am 13. Mai 2022 mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Herrn Winfried Kretschmann statt.
Trotz Widrigkeiten wie vor allem Lieferengpässen, konnten wir die Anlage pünktlich, zwei Tage vor diesem Termin, vollständig fertigstellen. Der Stromzähler drehte sich bereits vor Einweihung.

Aufgrund des Forschungszwecks dieser Agri-PV Anlage wurden zwei verschiedene Glas-Glas Module mit unterschiedlicher Lichtdurchlässigkeit (40% und 50%) verbaut. Die installierte Gesamtgröße beträgt 238,92 kWp. Diese Installation dient als Referenz-und Forschungsprojekt für weitere AGRI-PV Anlagen im Obstanbau.

Zum Einsatz kamen dabei 552 Stück Module der Marke Sonnenstromfabrik Excellent Glass/Glass M32 mit 170W und 558 Stück Module der Marke Almaden SEBB50T mit 260W, sowie 7 Huawei Wechselrichter.

Die Planung der PV-Anlage, die vollständige Installation und der Anschluß an den Trafo der Regionalwerke Bodensee wurde durch uns ausgeführt.

Weitere Links zum Thema

Bericht des SWR zur Eröffnung

Artikel bei „Energiezukunft“

Die Presseinformation des Fraunhofer Instituts

Die Presseinformation des Landes Baden Württemberg

Zeitenwende – Energiewende

Zeitenwende – Energiewende – Unabhängigkeit stärken durch erneuerbare Energien.

Dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine folgte in den letzten Tagen eine Lawine von Konsequenzen, Aktionen und Entscheidungen.
Bundeskanzler Olaf Scholz nannte das am Sonntag, den 27.2.2022, in seiner Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag, eine „Zeitenwende“.

Was immer diese Ereignisse auch bringen werden, sie werden die Energiewende, hin zu erneuerbaren Energien, massiv beschleunigen. Die nationale Unabhängigkeit in der Energieproduktion ist stärker im Fokus denn je. Denn Abhängigkeit mindert Entscheidungsfreiheit. Zusätzlich zur Umsetzung wichtiger Klimaschutzziele, bedeutet das einen immens wichtigen Antrieb.

Als eine der Haupttechnologien für erneuerbare Energiegewinnung erfährt die Photovoltaik gerade in diesen Zeiten zusätzlich einen Schub. In der Umsetzung neuer Ziele stehen wir vor allem bei der Suche nach Standorten und Flächen vor vollkommen neuen Herausforderungen. Neue Technologien und Lösungen aller Art, von AGRI-PV über schwimmende Photovoltaikanlagen bis hin zu völlig neuartigen Speicher- und Zwischenspeichersystemen, werden jetzt eine beschleunigte Entwicklung erfahren.

Als langjähriger Fachbetrieb für die Realisierung mittlerer bis großer Photovoltaikanlagen sind wir für diese kommenden Herausforderungen gerüstet.

Rentabilität trotz steigender Modulpreise

Rentabilität von PV-Anlagen trotz steigender Modulpreise und geringer Förderung (oder EEG-Vergütung)

Die Modulpreise steigen.  Gründe dafür sind ist es viele. Lieferengpässe bei Rohstoffen und Komponenten wie beispielsweise Chips, weltweite Verwerfungen in der Logistik – alles angeheizt und verschärft durch die Pandemie. Die Realisierung von Solaranlagen wird teurer.

Rechnet sich die Investition in eine PV-Anlage jetzt noch?

Besser denn je!
Für viele Wirtschaftsbetriebe wird die Co²-Neutralität zunehmend zum auftragssichernden Überlebensfaktor. PV-Anlagen schaffen diese Voraussetzung oder tragen zur Umsetzung bei.
Viel wichtiger noch: Bei stetig steigenden Strompreisen, wird das Einsparpotential durch selbstproduzierten Strom kontinuierlich größer, gerade bei Betrieben mit hohem Energiebedarf.

Mehr Infos dazu beim Wirtschaftsbundesamt

Als langjähriger Photovoltaik-Partner für Gewerbe und Industrie haben wir die Erfahrung und das Wissen, um Ihre Kosten und Ihre Einsparmöglichkeiten genau vorherzusagen. Zusammen mit Ihrem Bedarf und den vorhandenen Flächen ist die Rentabilität bestimmend, für die Auslegung und Planung Ihrer PV-Anlage.

Wir freuen uns, Sie beraten zu dürfen. Rufen Sie uns gerne unverbindlich an.

Solarenergie im Koalitionsvertrag

Solarenergie im Koalitionsvertrag 2021

Die neue Regierung nimmt Form an. Wie zu erwarten war, trägt der Koalitionsvertrag vom 24.11.2021 dem dringender werdenden Klimaschutz Rechnung. Das ist betrifft alle regenerativen Energiearten in deutscher Reichweite und damit die Photovoltaik.

Um den Klimawandel aufzuhalten, soll lt. Koalitionsvertrag in Deutschland bis 2030 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Das bisherige Ziel, eines Anteils von 65 Prozent im gleichen Zeitraum wurde damit deutlich weiter gesteckt. Die kommende Regierung wird damit den Ausbau von Solarenergie vehement vorantreiben.

Hindernisse werden abgebaut, z.B. mit schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren und neuen Vorgaben. Andererseits kommt eine Solardachpflicht: „alle geeigneten Dachflächen“ sollen künftig für die Solarenergie genutzt werden. Gewerbliche Bauherren sollen verpflichtet werden, für private Bauherren soll es zur Regel werden.“

„Wir sehen darin auch ein Konjunkturprogramm für Mittelstand und Handwerk. Unser Ziel für den Ausbau der Photovoltaik sind ca. 200GW bis 2030. Dazu beseitigen wir alle Hemmnisse, u.a. werden wir Netzanschlüsse und die Zertifizierung beschleunigen, Vergütungssätze anpassen, die Ausschreibungspflicht für große Dachanlagen und die Deckel prüfen. Auch innovative Solarenergie wie Agri- und Floating-PV werden wir stärken und die Ko-Nutzung ermöglichen.“

Eine Stellungnahme zum Koalitionsvertrag durch den Bundesverband Solarwirtschaft e. V. Finden Sie hier, unter diesem Link.

Diese erfreuliche Entwicklung wird sicher neue Fragen und Herausforderungen mit sich bringen. In jedem Fall, sind wir dabei der richtige Ansprechpartner für Sie. Wir freuen uns, Sie beraten zu dürfen. Rufen Sie uns gerne unverbindlich an.

CO² Neutrale Produktion im Bereich Automotive

 

Die aktuellen Katastrophen rund um den Globus zeigen uns besonders dringlich: Wir müssen CO²-neutral werden und deshalb müssen wir CO²-neutral produzieren.

Im Bereich Automotive werden hier zunehmend konkrete Schritte unternommen. Die großen Hersteller machen sich die Forderungen und Appelle der Politik und der Umweltverbände zu eigen und fordern ihrerseits von den Zulieferern CO²-neutrale Produktion. Die Vergabe von Lieferverträgen wird mittlerweile, unter anderem, von der Einhaltung dieses Kriteriums abhängig gemacht.

Hier können wir Ihnen konkret helfen.
Als langjähriger Photovoltaik-Partner für Gewerbe und Industrie sind wir die richtige Adresse bei der Auslegung der PV-Anlage nach Ihrem Bedarf und nach vorhandenen Flächen.

Die Rechnung ist einfach: 1 kWh solar produzierter Strom spart 700 g CO² ein. Damit werden bei einer PV-Anlage mit zum beispielsweise 100kWp pro Jahr ca. 70t Co² eingespart!

Wir liefern Ihnen das Gesamtpaket – von der Projektierung und Planung bis zum schlüsselfertigen Bau der PV-Anlage. Bei größeren Anlagen auch mit Direktvermarktung, Redispatch 2.0 (ab 100kW), Anlagenzertifikat und Konformitätsprüfung!

Sprechen Sie uns auch auf die Möglichkeit an, Ihre Anlage zu leasen. Die Leasingoption hält Sie wettbewerbsfähig ohne Ihre Liquidität zu belasten.

Sind Sie Zulieferer oder Verarbeiter im Bereich Automotive? Kunststoffverarbeiter, Chiphersteller, Polsterer oder Lackierbetrieb? Wenn Sie auf der Suche nach Lösungen für Ihr Emissionsproblem sind, schauen Sie sich bei unseren Referenzprojekten um. Im Lauf vieler Jahre haben wir für viele zufriedene Gewerbe- und Industriekunden bedarfsgerechte und zuverlässige PV-Anlagen allerhöchster Qualität umgesetzt.

Wir freuen uns, Sie beraten zu dürfen. Rufen Sie uns gerne unverbindlich an.

Änderung des EEG zum 1. 1. 2021 hat nicht nur Nachteile

Mit dem Installationsdatum ab 1. April 2021 ändern sich die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Errichtung von PV-Anlagen. Ab 300 kWp und bis 750 kWp haben die Betreiber der Anlage jetzt die Wahl zwischen zwei Optionen – Eigenverbrauch und Ausschreibung. Das heißt: Wer den Strom speichern und im Eigenverbrauch nutzen möchte, muss mit dem Überschussstrom, also dem Strom, den er nicht selber verbrauchen kann, in die Direktvermarktung. Dabei erhält er aber nur noch für höchstens 50% des abgegebenen Stroms eine Vergütung.

Dabei ist der Eigenverbrauch ab einer Anlagen-Leistung von 30 kWp Umlagepflichtig. Das heißt, auch für den selbst produzierten und selbst verbrauchten Strom muss, ab dieser Grenze aufwärts, in den Topf gezahlt werden, aus dem die Schwankungen im Strompreismarkt ausgeglichen werden.

Man kann mit seiner Anlage zwischen 300 kwp und 750 kwp aber auch der Ausschreibung teilnehmen, darf bei Erfolg aber nicht mehr zum Eigenverbrauch produzieren sondern muss die komplette Ausbeute verkaufen. Ab 750 kwp ist die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren Pflicht.

Unterm Strich kann man also feststellen, dass vor allem Präzision in der Analyse und Planung wichtiger denn je sind. Je genauer z.B. Ihr Eigenbedarf ermittelt werden kann, desto zielsicherer können Sie eine Anlage Platanen, die das Maximum an Förderung einerseits Effizienz und Zukunftssicherheit andererseits gewährleisten kann.

Genau hier kommen wir, M|R Energiesysteme für Sie ins Spiel. Wir sind Spezialisten, die Ihren Bedarf detailliert unter die Lupe nehmen und belastbar berechnen können. Machen Sie mit uns einen Beratungstermin und lassen Sie sich überzeugen, was nach der Änderung der Gesetzeslage alles für Sie drin ist. Wir stehen Ihnen zur Seite.

Anhebung auf 30kwp – Chance für Handwerker und kleinere Betriebe

Neue Perspektiven für Handwerksbetriebe und kleinere Gewerbebetriebe.

Ein Gewinner der Gesetzesnovelle des EEG seit 1. Januar 2021 sind PV-Anlagen bis 30 kWp. Damit wird eine PV Anlage auch für Gewerbetreibende rentabel, für die diese Technologie bisher unerreichbar war.

Durch die Hebung der Grenze von 10 kwp auf 30 kwp für die Eigenverbrauchsumlage werden ab sofort Anlagen rentabel, die vorher zu klein waren, einen ausreichenden Eigenstromanteil zu produzieren, gleichzeitig zu groß, um für den selbst genutzten Strom von der Umlage befreit zu werden. Das ändert sich jetzt grundlegend.

M|R Energiesysteme ist hier schon im Vorfeld der richtige Partner für Sie, um belastbare Berechnungen zu Ihrem Eigenverbrauch den Projektkoste und den Fördermöglichkeiten durchzuführen. Melden Sie sich bei uns und stellen Sie uns alle Fragen, die Sie zu Ihrer künftigen PV-Anlage haben.

M|R Energiesysteme exportiert Photovoltaik nach Afrika

Erstmals exportiert M|R Energiesysteme außerhalb der EU und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die örtliche Versorgung und den Klimaschutz.

Wohl jeder verbindet Afrika gedanklich mit viel Sonne. M|R Energiesysteme hat nun einen zwar kleinen, aber ersten Schritt nach Afrika gemacht. In Simbabwe wird nun eine kleine Lodge mit einer Photovoltaikanlage von 8,45 kWp und einem Energiespeicher von 3,6 kW Gesamtleistung ausgerüstet. Diese hat M|R Energiesysteme von Deutschland aus dorthin geliefert.

Ziel ist, die Lodge mit möglichst viel solarer Energie selbst zu versorgen und dabei lokale einphasige Netze zu berücksichtigen. 85 % der erzeugten Energie werden in der Lodge selbst verbraucht. Das steuert einer unsicheren Energieversorgung entgegen. Bei Stromausfall ist es mithilfe eines Backupsystems möglich die Lodge weiter mit Sonnenenergie aus dem Speicher zu versorgen.

Informationen zum Coronavirus

Wir von M|R Energiesysteme unterstützen alle präventiven Maßnahmen der Regierung, um die Infektionskurve des Covid19-Virus zu durchbrechen und damit die Gesundheit unseres direkten und indirekten Umfeldes zu sichern.

Unser Tagesgeschäft und unsere Baustellen laufen mit kleinen Einschränkungen zum Schutz von Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern weiter. Wir sind nach wie vor unter den bekannten Kontaktdaten jederzeit erreichbar. Natürlich besprechen wir momentan alles idealerweise telefonisch, per E-Mail oder auch per Online-Chat.

Aufgrund der derzeitigen Beschränkungen für den Transport und die persönliche Mobilität kann es zu einigen Verzögerungen bei den Lieferungen auf den Baustellen kommen. Im Bedarfsfall informieren wir Sie hierzu selbstverständlich.

Wir verstehen uns mehr denn je als Ihr Partner, deswegen lassen Sie uns wissen, wir wir gemeinsam Ihre Projekte im Hinblick auf Ihre Maßnahmen und eventuelle Auswirkungen in Ihrem Geschäftsbereich voranbringen können. Dies gilt natürlich auch für Projekte im privaten Umfeld.

Gemeinsam schaffen wir diese außergewöhnliche Situation durchzustehen. Wie immer können Sie sich darauf verlassen, dass wir uns mit Nachdruck um Ihr Photovoltaik-Projekt kümmern.

Bitte bleiben Sie gesund!